|
Gerhard Braun (geb.1932 in Heidenheim/Brenz) studierte Musik an der Stuttgarter Musikhochschule (Hauptfach Flöte), später Komposition bei Prof. Konrad Lechner in Darmstadt. Von
1971-95 Professor für Quer- und Blockflöte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe. Zahlreiche Publikationen und Aufsätze zu Interpretationsfragen, insbesondere moderner Flötenmusik. Schulwerke für
Quer- und Blockflöte. Herausgeber mehrerer Editionsreihen mit alter und neuer Flötenmusik. Mitherausgeber des Bläsermagazins TIBIA. Kompositionen: Ballette, Chor- und Orchesterwerke, Kammermusik und Musik für
Flöteninstrumente. 1995 Verleihung des deutschen Händel-Preises. „Nachtstücke“ (1972) Version für Blockflöte und Zymbal Ausgehend von "konkreten" Klangvorstellungen geheimnisvoller nächtlicher
Geräusche wird in drei kurzen Sätzen mit Altflöte, Sopranflöte und Tenorblockflöte eine neuartige klangliche Verbindung der beiden Instrumente Blockflöte und Zymbal angestrebt. Mit zahlreichen klanglichen
Verfremdungseffekten (Einbeziehung der Stimme, Spiel mit verschiedenartigen Bällen auf den Zymbalsaiten etc.) entsteht eine nächtliche "Szenerie" mit vielfältigen Ausdrucksebenen.
...es landen die letzten Kähne, das Alphorn bläst Dunkelheit. Hörst du den Schrei der Hähne vom andern Ufer der Zeit?...
|