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Stephan Zilka (*1952, Prag) lernte das Flötenspiel schon in der Kindheit
bei seinem Vater, Václav Zilka. Mit ihm und seiner Schwester (Harfe und Gesang) absolvierte er unzählige Konzerte und führte dabei die gesamte Literatur für zwei Flöten auf.
Zilka studierte Flöte am Prager Konservatorium (bis 1971) und promovierte 1978 an der Akademie der Künste in Prag (Flöte). Meisterkurse bei Jean-Pierre Rampal und Andreas Adorian in Frankreich rundeten seine
Ausbildung ab.
Zilka ist vielfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Er war Soloflötist des Prager Kammerorchesters, Solist des Prager Rundfunkorchesters, Janáček-Philharmonie Brünn,
Prager Symphoniker, Pariser Kammerorchester, absolvierte Auftritte im Rundfunk und Fernsehen und viele Konzerttourneen als Kammermusiker.
Seit 1981 lebt Stephan Zilka in Deutschland. 1982 wurde er Lehrer für Querflöte und Kammermusik an der Kreismusikschule in Ludwigshafen /Rhein. 1986 - 1994 war er Dozent an der Universität Koblenz-Landau. Als
Flötist gastierte er im Orchester des Nationaltheaters Mannheim und musizierte mit dem Kurpfälzischem Kammerorchester, dem Pfälzer Barocktrio, dem Bach-Ensemble und dem Collegium musicum. Er ist
auch als Komponist und Chor-Dirigent tätig. Mit KateĹ™ina ZlatnĂková wirkt Stephan Zilka seit 1984 zusammen.
Die Komposition „Märchen (Montag bis Samstag)“ entstand 1984 fĂĽr das Duo, ist KateĹ™ina ZlatnĂková gewidmet und wurde von beiden am 14. September 1984 in Stuttgart uraufgefĂĽhrt.
„Träume, die gnädig unsere Nächte begleiten und manchmal den Tagesablauf spiegeln... Bei Träumen sind wir machtlos, wie Kinder... Wenn euch „Märchen“
beim Spielen sogar zur Improvisation motivieren, gelingt es euch vielleicht auch, verspielt und leicht danach zu träumen.“ (S. Zilka) - Herausgegeben im Musikverlag KateĹ™ina ZlatnĂková, Cymbal-Edition 1997.
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